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VERBANDSWESEN - ORGANISATION
Ein Verband stellt sich vor - Management Summary
1. Organisation
2. Von der Gründung des JJVÖ bis heute
3. Die Funktion des JJVÖ
4. Veranstaltungen des JJVÖ und seiner Landesverbände
5. Erfolgreiche jüngere internationale Wettkämpfer
des JJVÖ
1. Organisation
JIU-JITSU VERBAND ÖSTERREICH
Fachverband für Selbstverteidigung, Jiu-Jitsu Kampfsport
und verwandte Kampfsportarten
Homepage: http://www.jjvoe.at/
Verbandssitz in Wien
Korrespondenzadresse: Am Heumarkt 29/18, 1030 Wien
Sekretariat: Doris Fuchs (Postanschrift:
Feldgasse 2, 2523 Tattendorf)
,
Telefon 0660 / 760 4620
Vertretungsberechtigte Funktionäre:
Präsident: Michael Takàcs
MSc, +43 (0) 699 / 101 62 111,
Generalsekretär: Dr. Wilhelm
Erber, +43 (0) 664 / 421 27 46,
Kassenverwalter: Hermann Feirer,
+43 (0) 664 / 818 88 69,
Der JJVÖ als bundesweiter Fachverband verfügt aktuell
über neun angeschlossene Landesverbände, ist somit in
allen Bundesländern vertreten, und der Verbandssitz befindet
sich in Wien. Die Landesverbände sind Zweigvereine des JJVÖ
und statutengemäß an den JJVÖ gebunden.
Der JJVÖ ist seit 1.1.2007 ordentliches Mitglied in der
Bundessportorganisation (BSO). Damit vertritt der JJVÖ als
einer von knapp 60 Fachverbänden verschiedenster Sportarten
in der BSO die Sportart Jiu-Jitsu als einzige offizielle Vertretung
Jiu-Jitsu in Österreich.
Der JJVÖ ist seit 1988 Mitglied des europäischen (JJEU)
und des internationalen Jiu-Jitsu Verbandes (JJIF) und somit auf
europäischer und weltweiter Ebene der einzige österreichische
Verband, der österreichische Wettkämpfer auf internationale
Turniere (Europameisterschaften, Weltmeisterschaften, World Games
in der Sportart Jiu-Jitsu) entsenden darf.
Im Zuge der Beitrittsbemühungen vor 2007 hatten sich der
Goshindo Jiu-Jitsu Verband Österreich (GJJVÖ), der Östereichische
Jiu-Jitsu Bund (ÖJJB) und die World Kobudo Federation (WKF)
in unterschiedlicher Art in den JJVÖ integriert: GJJVÖ
und ÖJJB-Vereine wurden anläßlich einer a.o. Generalversammlung
am 29.4.2006 als ordentliche Mitglieder in den JJVÖ aufgenommen,
während sich die WKF mit ihren Vereinen bis zu diesem Termin
zu keinem solchen Beitritt entschließen konnte. Zusätzlich
bilden GJJVÖ-Vereine eine autonome Sektion für Goshindo
im JJVÖ.
JJVÖ und WKF schlossen im September 2006 einen Vertrag,
in dem die Mitgliedschaft der WKF als autonome Sektion im JJVÖ
fixiert wurde. Den Mitgliedsvereinen der WKF wurde es freigestellt,
zusätzlich direkt im JJVÖ Mitglied zu werden.
Eine handvoll Vereine aus dem Jiu-Jitsu Sport und artverwandten
Sportarten entschloß sich, dem JJVÖ in keiner der erwähnten
Formen beizutreten. Damit deckt der JJVÖ, so wie auch andere
Sportfachverbände in Österreich, nicht 100%, sondern
nur nahezu 100% der sportartspezifischen Vereine ab.
Der JJVÖ ist gegenüber beitrittswilligen Vereinen offen.
Gemäß den Statuten kann sich jeder einschlägige
Verein um die Mitgliedschaft beim JJVÖ nach dessen
Statuten bewerben. Es treten laufend neue Vereine bei.
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2. Von der Gründung des JJVÖ bis heute
1956
wird im Gefolge der wiedererlangten Freiheit durch den
Staatsvertrag 1955 der Zusammenschluß im Jiu-Jitsu zur Verbandsgründung
möglich. So treffen sich schon damals legendäre Sportler
wie Josef Ebetshuber, der Onkel des letzten Präsidenten Erich
Ebetshuber, Josef Kühr, Stefan Aschenbrenner und Hubert Klinger
von Klingersdorff, um den JJVÖ zu gründen.
1964
wird der JJVÖ dann tatsächlich in der heutigen
Form als Verein gegründet. Vereinsrechtlich offizielles Gründungsjahr
des JJVÖ.
1973
Erich Ebetshuber wird 1. Vizepräsident des JJVÖ.
1981
Jiu-Jitsu wird in Österreich als eigene Sportart
anerkannt. Dadurch wird es möglich, offizielle Staatsmeisterschaften
durchzuführen und Lehrwarte auszubilden. Jiu-Jitsu wird eine
eigene Sektion im ÖJV (Österreichischer Judo-Verband),
da die Aufnahme als ord. Mitglied am Fehlen eines internationalen
Verbandes scheitert. Seit 1981 jährliche Landes-, Staats-
u. internationalen Meisterschaften.
1988
Aufnahme des JJVÖ in den Europäischen Ju-Jitsu
Verband (JJEU) und in den Weltverband Ju-Jitsu International Federation
(JJIF).
1988 bis 1995
Ansuchen um Aufnahme des JJVÖ als ord. Mitglied
in die BSO, trotz Kriterienerfüllung ohne Erfolg.
Trotzdem der JJVÖ international in den relevanten Verbänden
fest verankert ist, und Weltmeistertitel und Europameistertitel
mit seinen Sportlern erringt, nimmt die BSO den JJVÖ nicht
als ordentliches Mitglied auf.
1995
Abspaltung von Vereinen aus dem JJVÖ, aus denen
der ÖJJB entsteht.
1998
Abspaltung von Vereinen aus dem ÖJJB, aus denen
die WKF entsteht.
2000
WKF wird als Autonome Sektion in den JJVÖ aufgenommen.
1988 bis 2004
JJVÖ vertritt zwischen 70% und 100% aller Jiu-Jitsu
Sportler und Jiu-Jitsu-Vereine Österreichs, erringt mit seinen
Sportlern fünf Weltmeistertitel 1993, 1994, 1998, 2000 und
2004, sowie zwei Europameistertitel 1990 und 1995, neben 11 Vize-WM
und EM-Titeln.
Neuerliche Ansuchen um Aufnahme des JJVÖ als ord. Mitglied
in die BSO.
2005-2006
GJJVÖ und ÖJJB-Vereine werden in den JJVÖ
integriert.
Einigung JJVÖ - ÖJJB, Vereinbarung mit der WKF.
GJJVÖ wird als Sektion des JJVÖ zur
offiziell anerkannten Vertretung der Stilrichtung Goshindo in
Österreich.
2007
Aufnahme des JJVÖ als ordentliches Mitglied und
Fachverband für Jiu-Jitsu in die BSO.
In den mehr als 40 Jahren seines Bestehens hat der JJVÖ
mehr als 15.000 aktive Sportler erreicht, in über 150 Vereinen
und noch mehr Stützpunkten regelmäßig und verläßlich
Sportangebot bereitgestellt, mehrere Hundert Schwarzgurtträger
hervorgebracht und Welt- und Europameistertitel für Österreich
geholt. Daneben wurden für Polizei und Spezialeinheiten wichtige
Ausbildungen mit nützlicher Auswirkung für die österreichische
Bevölkerung durchgeführt.
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3. Die Funktion des JJVÖ
Der Jiu-Jitsu Verband Österreich (JJVÖ) mit seinen
Landesorganisationen ist der international anerkannte Fachverband
für Jiu-Jitsu in Österreich und damit offizielle Fachvertretung
für Wettkämpfe im In- und Ausland.
Der Verband ist Mitglied der „Ju-Jitsu European Union“
(JJEU) sowie der „Ju-Jitsu International Federation“
(JJIF). Über die Mitgliedschaft in der „General Association
of Internationational Sports Federation“ (GAISF) und der
„International World Games Organisation“ (IWGA) ist
die Teilnahme an anerkannten Weltmeisterschaften bzw World Games
möglich.
Dies ist deshalb wichtig, weil verschiedene Organisationen zwar
„Weltmeisterschaften“ oder „Europameisterschaften“
veranstalten, diese als nicht anerkannte Privatveranstaltungen
im kleinen Kreis keinen offiziellen Wert haben. Gleiches gilt
für Prüfungen und Gürtelgrade.
Die IWGA steht unter der Patronanz des Internationalen Olympischen
Komittees. Der JJVÖ arbeitet im Rahmen der JJEU/JJIF
an der Aufnahme von Jiu-Jitsu als olympische Disziplin mit.
Der JJVÖ vertritt Jiu-Jitsu als Breiten- und Wettkampfsport
sowie als reine Selbstverteidigung. Jiu-Jitsu wurde und wird auch
in der Polizeiausbildung und in der Ausbildung von Spezialeinheiten
sehr erfolgreich eingesetzt.
Ziel des Jiu-Jitsu Verbandes Österreich ist es, die Sportart
Jiu-Jitsu und artverwandte Kampfsportarten sowie Selbstverteidigungskenntnisse
weiter zu verbreiten und das geistige Element des Budo (philosophischer
Aspekt der Kriegskunst) und des Jiu-Jitsu, der uralten japanischen
Kampfkunst der Samurai, zu vermitteln.
Artverwandte Sportarten sind vor allem jene, die aus dem Jiu-Jitsu
bzw dem kriegerischen Umfeld der Samurai hervorgegangen sind:
die alten Systeme Aiki-jutsu, Ken-jutsu, Ninjutsu, Iai-do; und
die neuen Systeme wie zB Judo (im späten 19. Jahrhundert
als Wettkampfsport entwickelt), Aikido (im frühen 20. Jahrhundert
als Weg der Verteidigungskunst mit starken philosophischen Elementen
aus dem Aiki-jutsu entstanden), Hapkido (Anfang bis Mitte des
20. Jahrhunderts in Korea aus Kungfu-, Aiki-jutsu und Jiu-Jitsu-Elementen
geschaffen); aber auch jene Systeme, die vor allem auf Okinawa
nicht nur die Abwehr von Waffen lehrten, sondern den Waffengebrauch
selbst: Kobudo-Stile, wie sie auch im JJVÖ über entsprechende
Meister vertreten sind.
Der JJVÖ ist für all jene artverwandten Sportarten
offen, die nicht bereits in der BSO über einen eigenen Fachverband
vertreten sind.
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4. Veranstaltungen des JJVÖ und seiner Landesverbände
Seit 1981 offizielle Austragung von
- über 150 Staatsmeisterschaften
- Österreichische Meisterschaften alle Altersklassen
- Bundesländerturniere, Landesmeisterschaften
- über 50 Internationale Lehrgänge
- zahlreiche Benefizveranstaltungen, Schulsportaktionen
- Vorführungenen des Jiu-Jitsu anläßlich von Veranstaltungen
der Dach- und
- Fachverbände sowie von Landes-
und Bundeseinrichtungen
5. Erfolgreiche jüngere internationale Wettkämpfer
des JJVÖ
Gerhard Ableidinger
Sabine Kampf und Ferdinand Fuhrmann
Katharina Krizsanits und Eva Ehrlich
Marion Tremel u. Daniel Hofmann
Oliver Haider
Vera Bichler u. Marcus Haider
Martin Kornfeld und Reinhard Tlustos
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Doppel-Weltmeister, Fighting
Welt- u. Europameister, Duo Mix
Weltmeister, Duo Frauen
Vizewelt- u. Europameister, Duo Mix
U21-Weltmeister Fighting
U18-Welt- u. U21 Europameister, Duo Mix
U21-Europameister, Duo Men |
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